Orte der Verbindung

Glaubenshäuser

Glaubenshäuser sind Orte gelebter Verbindung. Sie brauchen weder Turm noch Altar. Eine Küche kann eines sein. Eine Garage. Eine Gartenlaube. Ein Vereinsheim. Eine Werkstatt. Eine Kneipe. Entscheidend ist, was dort geschieht.

Das archetypische Beispiel

Der Treffpunkt

Der Treffpunkt ist unser archetypisches Glaubenshaus. Menschen kommen getrennt hinein und verbringen einen Teil ihres Weges gemeinsam. Wer dafür sorgt, dass dieser Kreis nicht auseinanderfällt, hat im besten Sinne adaptiert.

Wann ein Ort Glaubenshaus sein kann

Ein Ort kann als Glaubenshaus gelten, wenn dort wiederholt freiwillige, respektvolle menschliche Begegnung stattfindet und Menschen den Ort als verbindend erleben.

  • Ein Glaubenshaus muss kein Eigentum des Kultes sein.
  • Es braucht keine religiöse Architektur.
  • Es kann privat, öffentlich oder kommerziell sein, ohne dass dadurch eine Partnerschaft mit dem Kult behauptet wird.
  • Gäste müssen willkommen sein, ohne Mitglied werden zu müssen.
  • Der Status kann enden, wenn die verbindende Funktion dauerhaft verloren geht.

Der Adapter verbindet Dinge. Das Glaubenshaus verbindet Wege. Der Adaptor verbindet Menschen.