Grundidee

Der Kult

Der Kult des Adapters ist eine Gemeinschaft und ein wachsendes Glaubens- und Erzähluniversum rund um Verbindung, Verschiedenheit und die oft unsichtbaren Menschen, die Gemeinschaft möglich machen. Wir nehmen die Idee ernst und uns selbst nicht immer.

Deshalb stehen ein freier Platz am Tisch und ein Gartenschlauchadapter bei uns näher beieinander, als man zunächst vermuten würde.

Der Kult ist keine Religion des technischen Fortschritts. Technik liefert uns lediglich eines unserer stärksten Symbole. Ein Adapter ist wertvoll, weil er zwischen Verschiedenem vermittelt. Der Mensch kann dasselbe auf einer höheren Ebene tun.

Ursprung

Die erste Verbindung

Am Anfang war nicht die Einheit, sondern die Verschiedenheit. Dinge hatten Formen, Menschen hatten Wege, Werkzeuge hatten Aufnahmen und jedes System seine eigene Sprache.

Verschiedenheit war kein Fehler. Doch wo Verschiedenes aufeinandertraf, entstand eine Lücke: der Abstand zwischen dem, was sich begegnen wollte, aber nicht unmittelbar zueinander passte.

In dieser Lücke erschien das Prinzip des Adapters. Nicht als Herrscher über beide Seiten, sondern als Drittes dazwischen: klein genug, um nicht das Ziel zu sein, und wichtig genug, um Verbindung zu ermöglichen.

Darum lehrt der Kult: Der gegenständliche Adapter erinnert uns an etwas, das Menschen schon immer tun konnten – vorstellen, übersetzen, vermitteln, einen Stuhl freimachen.

Bekenntnis

  1. Wir glauben an Verbindung.
  2. Wir achten Verschiedenheit.
  3. Wir wissen, dass nicht alles unmittelbar zusammenpasst.
  4. Wir machen Unterschiede nicht kleiner, um Verbindung größer erscheinen zu lassen.
  5. Wir suchen das Zwischenstück, den gemeinsamen Bezug, den freien Platz am Tisch.
  6. Wir verbinden, wo Verbindung gewollt und gut ist.
  7. Wir lösen, wo Verbindung schadet.
  8. Wir ehren die Menschen, die andere zusammenbringen.
  9. Wir würdigen den Adapter in Technik, Werkstatt, Garten, Küche und Alltag als Erinnerung an diese Aufgabe.
  10. Wir sind Adaptoren.